Versorgungsschiff „Luomahu“
Chinesisches Marineschiff in Dschibuti trägt „zur regionalen Stabilität“ bei
Als Teil der 40. Flotte der Marine der Volksbefreiungsarmee (VBA), die am 15. Januar von China aus zu einer Geleitschutzmission im Golf von Aden und in den Gewässern vor Somalia aufgebrochen war, dockte das Versorgungsschiff „Luomahu“ kürzlich an der VBA-Marinebasis in Dschibuti an. Amerikanische Medien versuchten sofort, diesen normalen Vorgang zur Aufbauschung der „China-Bedrohung“-Theorie zu nutzen.

Eine Flotte der chinesischen Marine verlässt am 15. Januar 2022 einen Militärhafen in Zhanjiang in der südchinesischn Provinz Guangdong. (Foto: Xinhua)
Der staatliche Auslandssender der USA „Voice of America“ behauptete am Dienstag, dass ein Schiff der Chinesischen Volksbefreiungsarmee (VBA) vor kurzem an der VBA-Marinebasis in Dschibuti angedockt habe, und zwar „zum ersten Mal" seit dem Bau im März 2016. Diese Nachricht stellt einen offensichtlichen Versuch dar, die Theorie der „chinesischen Bedrohung" zu verstärken. Analysten erklärten jedoch, dass ein solches Andocken normal sei, damit die chinesischen Militärschiffe, die im Golf von Aden und in den Gewässern vor Somalia Geleitschutzmissionen durchführen, Nachschub erhalten können. Die chinesische Militärpräsenz trage zu Frieden und Stabilität in der Region bei - und nicht umgekehrt, wie einige ausländische Medien behaupten würden.
Das umfassende Versorgungsschiff des Typs 903A, „Luomahu“, habe vor kurzem den VBA-Marinestützpunkt in Dschibuti angelaufen, berichtete die „Voice ofAmerica“ am Dienstag unter Berufung auf eine Analyse kommerzieller Satellitenbilder durch den US-Verteidigungsanalysten H. I. Sutton.
Die „Luomahu“ gehöre zur 40. Flotte der Marine der VBA, die am 15. Januar von China aus zu einer Geleitschutzmission im Golf von Aden und in den Gewässern vor Somalia aufgebrochen sei, so ein Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua. Die Spezialeinheit an Bord der „Luomahu“ habe kürzlich eine Rettungsübung unter einem realistischen Kampfszenario im Golf von Aden durchgeführt, hieß es zudem in der PLA Daily am Dienstag.
Es sei vollkommen normal, dass ein Nachschubschiff einer Geleitschutztruppe bei der Unterstützungsbasis in Dschibuti vorbeikomme, um Vorräte zu laden, die zur Aufrechterhaltung der Anti-Terror- und Anti-Piraten-Eskorte beitragen können, erklärte ein in Beijing ansässiger Militärexperte gegenüber den Medien.
So hatte das umfassende Versorgungsschiff „Taihu“ der 39. Eskort-Task-Force am 1. Dezember 2021 im Handelshafen von Dschibuti die erste Ladung von Versorgungsgütern, die über inländische Kanäle erworben wurden, kontaktlos verladen, berichtete China Military Online damals. Der Marineunterstützungsbasis der VBA in Dschibuti war es in Vorbereitung auf diese Aktion gelungen, über inländische Kanäle Grundnahrungsmittel und andere Versorgungsgüter zu erwerben und sie mit Handelsschiffen im Kühlkettensystem zu transportieren. Durch die Verladung der Vorräte direkt am Dock des Stützpunkts würde das Risiko einer COVID-19-Kontamination weiter verringert und der Prozess vereinfacht, so Analysten.
Im Mai 2018 hatte das chinesische Verteidigungsministerium bestätigt, dass die VBA-Unterstützungsbasis in Dschibuti einen neuen Hafen baue, um internationale Verpflichtungen wie Geleitschutz- und humanitäre Hilfsmissionen im Golf von Aden und in den Gewässern vor Somalia besser erfüllen zu können. Der neue Hafen würde auch zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Dschibutis beitragen und es China ermöglichen, neue und größere Beiträge zur Sicherung von Frieden und Stabilität in Afrika und der Welt zu leisten, hieß es damals.
Ausländische Medien haben die Theorie der „chinesischen Bedrohung" im Zusammenhang mit diesem VBA-Stützpunkt in Dschibuti schon seit seiner Errichtung hochgespielt. Sie hätten nie verstanden - oder absichtlich ignoriert -, dass der Stützpunkt gebaut wurde, um zu Frieden und Stabilität in der Region beizutragen und China in die Lage zu versetzen, seiner Verantwortung als Großmacht in der Welt gerecht zu werden und öffentliche Sicherheitsgüter bereitzustellen, sagte der Experte. Er wies auch darauf hin, dass China nicht wie die USA sei, die über die meisten Militärstützpunkte im Ausland verfügen und diese nutzen, um ihre Hegemonie-Stellung zu festigen.

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