Vertrauen ausländischer Investoren
Carrie Lam: Hongkong hat einzigartige Vorteile im Finanzbereich
Ausländische Investoren und die Einwohner Hongkongs sollten Vertrauen in Hongkong haben, da es von den zentralen Behörden unterstützt werde und über einzigartige Vorteile im Finanzbereich verfüge. Dies erklärte Carrie Lam, Regierungschefin der Sonderverwaltungszone Hongkong (HKSAR), am Mittwoch.

Die Nachtansicht am Victoria Harbour. (Foto von Cao Ying, China.org.cn)
Lam sagte auf einer Pressekonferenz, dass die Verschärfung der Maßnahmen gegen importierte Coronavirus-Fälle zwar das Vertrauen ausländischer Investoren beeinträchtigen könnte, die Regierung der Sonderverwaltungszone Hongkong aber an diesen Maßnahmen festhalten müsse, um einen weiteren COVID-19-Ausbruch zu verhindern.
Keine andere Wirtschaft oder Stadt habe im Finanzbereich die gleiche Unterstützung durch die zentralen Behörden erhalten wie Hongkong, sagte sie. Das Vertrauen ausländischer Investoren in Hongkong sollte auf dem globalen Finanzzentrum selbst, dem Prinzip „ein Land, zwei Systeme" und der unterstützenden Haltung der Zentralbehörden gegenüber Hongkong beruhen, erklärte Lam.
Die Regierung der Sonderverwaltungszone Hongkong habe nach dem Abklingen des COVID-19-Ausbruchs eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, darunter die Aufhebung des Flugverbots für neun Länder und die Aufstockung der Hotelzimmer für Quarantänezwecke, um den grenzüberschreitenden Personenverkehr allmählich wieder in Gang zu bringen, so Lam.
Es sei am wichtigsten, dass Hongkong seine traditionellen Vorteile behalte, betonte die Regierungschefin. Ihrer Ansicht nach wird die Entwicklung Hongkongs nach dem Ende der Epidemie positiver verlaufen.
Christopher Hui, Sekretär für Finanzdienstleistungen und das Finanzministerium der Regierung der SonderverwaltungszoneHongkong, sagte auf der Pressekonferenz, dass der Finanzmarkt in Hongkong während der Epidemie ordnungsgemäß funktioniert habe. Investitions-, Finanzierungs- und Handelsoperationen seien weiterhin aktiv.
Seinen Angaben zufolge lag der durchschnittliche Tagesumsatz an der Börse seit März bei etwa 180 Milliarden Hongkong-Dollar (ca. 22,99 Milliarden Dollar).
Ebenfalls am Mittwoch setzten Experten für traditionelle chinesische Medizin (TCM) vom Festland ihren Besuch in Hongkong fort. Sie trafen zu Gesprächen mit lokalen Gesundheitsbeamten zusammen, um sich ein besseres Bild von der aktuellen COVID-19-Situation in Hongkong zu machen. Sie trafen sich außerdem mit Vertretern der chinesischen Medizin aus Hongkong und berichteten über Erfahrungen bei der Bekämpfung von COVID-19 auf dem Festland.
Das TCM-Expertenteam vom Festland war unter der Leitung von Tong Xiaolin, einem Mitglied der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, am Dienstag in Hongkong eingetroffen.
In Hongkong wurden am Mittwoch 2994 neue COVID-19-Fälle durch Nukleinsäuretests und 3987 weitere positive Fälle durch selbst gemeldete Antigen-Schnelltests nachgewiesen, wie aus offiziellen Daten hervorgeht.

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