Master Kong
Instantnudel-Riese nach vermeintlichem Fund von Mäusekot in der Kritik
Chinas größter Anbieter von Instantnudeln wird derzeit heftig kritisiert, nachdem ein Mann aus Nordchina angab, in den Nudeln Mäusekot entdeckt zu haben. Master Kong streitet den Vorwurf zwar ab, das Unternehmen war jedoch bereits in der Vergangenheit mehrmals wegen diverser Qualitätsmängel bestraft worden.

Foto von VCG
Ein Mann aus der Stadt Baishan in der nordostchinesischen Provinz Jilin sagte, er habe am Montag in einer Tüte Instant-Nudeln der Marke Master Kong einen Gegenstand gefunden, den er für Mäusekot hielt. Die größte Instantnudelmarke Chinas erklärte anschließend am Mittwoch, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei dem Gegenstand in Wahrheit nur um einen Teigkrümel aus dem Frittierprozess gehandelt habe.
Der Mann mit dem Nachnamen Zhang sagte, dass er die Krümel essen und die Nudeln in den Topf werfen wollte, als er einen kleinen schwarzen Gegenstand entdeckt habe, der daran klebte. „Ich beeilte mich, nachzusehen, und es stellte sich heraus, dass es sich um Mäusekot handelte", berichtete Zhang.
Als Zhang die Angelegenheit mit dem Hersteller besprach, sagte dieser, er könne sofort eine Entschädigung anbieten, aber Zhang lehnte das Angebot ab.
„Es gibt noch viele andere Dinge bei der Qualitätskontrolle in ihrer Fabrik, und der Mäusekot, der Keime verbreitet, ist ein großes Problem für die Hygiene." Zhang verlangte von der Marke eine vernünftige Erklärung für das Problem und darüber hinaus eine Entschuldigung.
Ein Vertreter des Kundendienstes von Master Kong reagierte am Mittwoch auf die Kontroverse und sagte, dass es sich nicht um Mäusekot im Produkt handeln könne, sondern um Teigkrümel, die beim Braten der Nudeln entstanden seien.
Master Kong kontrolliert 40 Unternehmen in den Provinzen Guangdong und Shandong, in den Städten Shanghai und Chongqing sowie in anderen Regionen auf Provinzebene. Gegen einige dieser Unternehmen wurden in der Vergangenheit Strafen verhängt, weil sie minderwertige Lebensmittel hergestellt und vertrieben haben, wie die Daten zeigen.
Erst vor einem Monat, während der jährlichen „3.15 Gala", die dem Schutz der Verbraucherrechte gewidmet ist, geriet eines der beliebtesten Produkte von „Master Kong“, die Instantnudeln mit eingelegtem Kohl („Laotan“), in die Kritik, weil es eingelegten Kohl enthielt, der in schlecht desinfizierten Boxen statt in speziellen Gefäßen (Laotan) hergestellt wurde, wie der Produktname eigentlich besagt.
Nach diesem Vorfall wurde die einst so beliebte Instantnudel in den Supermärkten nicht mehr angeboten. Master Kong entschuldigte sich daraufhin für die Fehler in seinem Management und setzte die Zusammenarbeit mit dem Gurkenlieferanten sofort aus.

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