Infrastruktur
China beginnt Bau eines neuen Megaprojekts zur Süd-Nord-Wasserumleitung
Am Donnerstag wurde mit dem Bau eines Projekts begonnen, das zukünftig Chinas zwei Mega-Wasserinfrastrukturen - das Drei-Schluchten-Projekt und das Süd-Nord-Wasserumleitungsprojekt - miteinander verbinden soll.
Chinas Vize-Ministerpräsident Han Zheng, der gleichzeitig auch Mitglied des Ständigen Ausschusses des Politbüros des Zentralkomitees (ZK) der Kommunistischen Partei (KP) Chinas und Leiter einer führenden Gruppe für die qualitativ hochwertige Weiterentwicklung des Wasserumleitungsprojekts ist, gab den Baubeginn des neuen Projekts auf einer Sitzung bekannt, die per Videoschaltung abgehalten wurde.
Den Vorsitz der Sitzung führte Vizepremier Hu Chunhua, ebenfalls Mitglied des Politbüros des ZK der KP Chinas. Das neue Projekt ist der erste Schritt im Rahmen des Programms zur Umleitung von Wasser aus dem Drei-Schluchten-Stausee in den Hanjiang-Fluss, einen Nebenfluss des Jangtse-Flusses. Es soll innerhalb von neun Jahren abgeschlossen werden.
Nach seiner Fertigstellung soll es die Wassermenge erhöhen, die von der mittleren Route des Wasserumleitungsprojekts nach Nordchina umgeleitet wird. Die mittlere Route beginnt am Danjiangkou-Stausee entlang des Hanjiang-Flusses in Zentralchina und verläuft in nordöstlicher Richtung weiter nach Beijing und Tianjin.

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