Chinas Mega-Wasserumleitungsprojekt nimmt Probebetrieb auf
Diese Luftaufnahme zeigt ein Aquädukt des Pihe-Flusses über ein Mega-Wasserprojekt zur Umleitung von Wasser aus dem Jangtse-Fluss in den Huaihe-Fluss in der ostchinesischen Provinz Anhui. (Foto vom 30. Dezember, Xinhua/Liu Junxi)
Ein Megaprojekt zur Umleitung von Wasser aus dem Jangtse, dem längsten Fluss Chinas, in den Huaihe-Fluss hat am Freitag den Probebetrieb aufgenommen.
Das 723 Kilometer lange Wasserumleitungsprojekt, dessen Bau sechs Jahre gedauert hatte, wird 15 Städte in der ostchinesischen Provinz Anhui und der zentralchinesischen Provinz Henan mit Wasser versorgen. Davon werden voraussichtlich mehr als 50 Millionen Menschen profitieren.
Am Freitagmorgen wurde mit dem Bau der zweiten Phase dieses Megaprojekts begonnen, in die 20,41 Milliarden Yuan (etwa 2,93 Milliarden US-Dollar) investiert werden. Die Gesamtinvestitionen für die erste Phase überstiegen 94,91 Milliarden Yuan.
Neben der Wasserversorgung für die Anwohner und der Entwicklung der Schifffahrt wird dieses Projekt zukünftig auch für die Bewässerung in der Landwirtschaft genutzt werden und zur Verbesserung der ökologischen Bedingungen des Huaihe-Flusses und des Chaohu-Sees beitragen.
Nach offiziellen Angaben wird das Projekt dem Chaohu-See jährlich über 500 Millionen Kubikmeter Wasser zuführen und damit maßgeblich zur Wiederherstellung der Ökologie des Sees beitragen. Außerdem kann es Wasser in den Hauptstrom des Huaihe-Flusses leiten, um dessen Austrocknung zu verhindern.
Bei diesem komplexen Wasserprojekt wurden während des Baus zahlreiche technische Schwierigkeiten überwunden und auch die Erhaltung der Artenvielfalt berücksichtigt. Der Kanal wurde nach Westen verlegt, um Platz für Zugvögel zu schaffen. Zudem wurden mehrere Durchlässe gebaut, um die Fischwanderung zu erleichtern.










