Gemeinsam in Boao: Die Welt sieht erneut Chinas „Anziehungskraft“
Am Freitag ging die Jahrestagung des Boao-Asienforums 2025 zu Ende. Vier Tage lang kamen rund 2.000 Vertreter aus über 60 Ländern und Regionen an der Küste des Südchinesischen Meeres zusammen, um unter dem Motto „Asien in der sich wandelnden Welt: für eine geteilte Zukunft“ intensive Diskussionen zu führen.
Wie lässt sich diese „gemeinsame Gestaltung“ der asiatischen Zukunft verwirklichen? Als Gastgeber des Forums schlug China vier zentrale Maßnahmen vor: Stärkung der solidarischen Zusammenarbeit durch Vertrauensbildung, Förderung der wirtschaftlichen Globalisierung durch Offenheit und Integration, Vorantreiben gemeinsamen Wohlstands durch gegenseitigen Nutzen sowie Bewahrung von Stabilität durch friedliche Koexistenz.
Dieses Jahr markiert das zehnte Jubiläum von Chinas Initiative zur Schaffung einer „Schicksalsgemeinschaft Asiens“. In diesem Jahrzehnt ist der Anteil Asiens an der globalen Wirtschaft kontinuierlich gestiegen. Laut einem Forum-Bericht wird das asiatische Wirtschaftswachstum 2025 voraussichtlich 4,5 Prozent erreichen – gegenüber 4,4 Prozent im Jahr 2024. Der Anteil der asiatischen Volkswirtschaften am globalen BIP soll von 48,1 Prozent (2024) auf 48,6 Prozent (2025) steigen. Dies unterstreicht eindrucksvoll: Trotz globaler Unsicherheiten bleibt Asien der „Wachstumsmotor“ und „Stabilisator“ der Weltwirtschaft.
Daten zufolge wurden 2024 in China fast 60.000 neue ausländische Unternehmen registriert – eine Zunahme von 9,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den letzten fünf Jahren lag die direkte Kapitalrendite ausländischer Investitionen in China bei rund neun Prozent und damit weltweit an der Spitze. Dieser Frühling hat in Boao nicht nur ein intellektuelles Großereignis geboten, sondern auch die Erwartungen der Welt an China bestätigt: Ein China mit offenen Türen wird stetig Stabilität in eine konfliktreiche Welt bringen. Es bleibt ein fruchtbarer Boden für ausländische Investitionen und eine Bühne für Win-Win-Kooperation.